Stadt und Behörde unterzeichnen Letter-Of-Intent(LOI) – Quatsch fürs Klo in Marxloh

Mit dem „Marxloher Positionspapier“ erreichte den Beigeordneten Thomas Krützberg im Sommer 2018 ein Appell der Marxloher Schulleitungen.

Darin bemängelten die dort ansässigen Grund- und weiterführenden Schulen die erschwerten Umstände bezüglich ihres Auftrages, Kindern und Jugendlichen Bildung zu vermitteln. Vermehrte Zuwanderung nicht deutschsprachiger Schülerschaft, dadurch entstandener Platzmangel an allen Schulen im Norden der Stadt, sowie fast unmögliche Elternarbeit mit Familien aus Südosteuropa und daraus resultierende Probleme im schulischen Alltag brachten die betroffenen Schulleiter an einen Tisch. Ihre Forderung lautet, Abhilfe durch kommunale Strukturen zu schaffen und durch Land und Kommune unterstützt zu werden, ihrem Lehrauftrag gerecht zu werden. Diesen Appell richteten die Schulleitungen zeitgleich an das Schulministerium in Düsseldorf.

Um adäquat unterstützt zu werden, wünschen sich die Marxloher Schulleitungen vorrangig die Gründung eines Zentrums für Familie, Integration und Soziales an ihren Schulen. Vor allem die Grundschulen wünschen sich Familienzentren beziehungsweise sogenannte Elternlandeplätze, um vor allem zugewanderte Familien aus Südosteuropa besser an der Schullaufbahn ihrer Kinder zu beteiligen. Weitere wichtige Handlungsfelder sind die Weiterentwicklung des Ganztagsangebotes an allen Schulen, eine bedarfsorientierte Ausweitung der Angebote im Bereich der Sekundarstufe II, die Schärfung eines Gesamtprofils des Marxloher Schulangebots auf der Basis von Einzelprofilen der Schulen sowie die Koordination, Standardentwicklung und Begleitung individueller Schulbiographien.

Um der zugesagten Unterstützung mehr Gewicht zu verleihen, unterschrieben am 2. Juli Thomas Krützberg als Vertreter der Stadt Duisburg und Thomas Hartmann von der Bezirksregierung Düsseldorf einen sogenannten „Letter Of Intent“ (LOI). Dieser wird pressewirksam als Verpflichtungserklärung bezeichnet, wobei im LOI ziemlich viel von „beabsichtigen, möchten, bestmöglich“ die Rede ist. Konkret wird man nicht und auch der Zeitraum ist mit fünf Jahren ziemlich weit gefasst.  Und ganz ehrlich. LOIs sind in der Wirtschaft gebräuchlich und dienen Vertragsanbahnungen. Müssen Behörden da nicht andere Wege beschreiten? So ein Ding kann man schon das Klo runterspülen wenn die Tinte noch naß ist.

Und wie müssen ich und die Marxloher SchulleiterInnen den „Campus Marxloh“ einordnen der nun durch aktuell bewilligte Fördergelder in Millionenhöhe gebaut werden kann?

https://www.duisburg.de/guiapplications/newsdesk/publications/Stadt_Duisburg/102010100000085481.php

https://www.duisburg.de/microsites/pbv/planen_bauen/campus-marxloh.php

https://www.duisburg.de/guiapplications/newsdesk/publications/Stadt_Duisburg/102010100000085572.php.media/85578/SPSTD1173719071915140.pdf

Eine Antwort auf „Stadt und Behörde unterzeichnen Letter-Of-Intent(LOI) – Quatsch fürs Klo in Marxloh“

  1. Wieder einmal stocklink, das ist stockNRW.

    stocklink und stockNRW sind schlecht für das Image Duisburg.
            Wir wollen keine voll-P_R_O_L_L – Garnitur!
            Projektion_Ruhrgebiet_ohne_langfristige_Lösung.

    Wer meint, ich hätte etwas gegen die Bezirksregierung Düsseldorf, dem gebe ich sofort recht. Ich sage: „Das verwalterische, bezirksregierende Kaffeekränzchen NRW Düsseldorf missachtet und verletzt seine Pflicht der Kommunalen Aufsicht über die Stadtverwaltung Duisburg.“

    Die Briten haben als alliierte Besatzer ein grotten schlechtes System bei der Kommunalgesetzgebung NRW hinterlassen. (NRW hat deshalb kein modernes Kommunalwahlrecht und keine Bürgerbeteiligung wie längst alle anderen Bundesländer.)

    Daraus wurde in der stockLink-City Duisburg wieder einmal eine Nummer „stockKrützberg“ und „stockHartmann“ und – tralalla – die Portsmouth-Freunde Duisburg besuchen wie jedes Jahr die Duisburger Partnerstadt als Standort der britischen Kriegsmarine, wo einst alle für BREXIT gestimmt haben.

    Das ist alles echt ‚grob-industriekulturell‘ oder nenn es ‚grob-industrie-krützbergisch‘ (Kultur-Dezernent Krützberg, OV SPD Homberg in der rosa 13%-Würstchen Art).