Investor Funke will „Tor“-Häuser bauen

Am vorgestrigen Montag hat Investor Axel Funke mit seiner Firma Fokus den Zuschlag zum Erwerb der alten Zentralbibliothek an der Düsseldorfer Strasse erhalten. Nun will er dort angeblich Tor-Häuser bauen.  Keine Ahnung was das sind, klingt aber erstmal vielversprechend und auch ein wenig anspielend auf das was man(n) ev. sein wird, wenn man(n)  so viel Geld in die Hand nehmen will, angeblich allein für das Objekt 30 Mio. EURO, und dann vllt. kläglich an Duisburg scheitert. Da aber die Sache in nicht-öffentlicher Sitzung ausgehandelt wurde, gehe ich mal davon aus es wurden gewisse Zugeständnisse seitens der Stadt an den Investor gemacht. Da auch Büros geplant sind kann ich mir vorstellen, dass dort ev. eine städtische Tochter einzieht oder gar ein Amt. Natürlich zu einer marktgerechten Miete. Was sonst. Bleibt aber bestimmt auch nicht-öffentlich, denn wir wissen ja, Wirtschaftsdez. Haack muss sein geflügeltes Wort von „Es gibt keinen Leerstand in der City.“ so langsam aber sicher in die Tat umsetzen.

EDEKA soll der Ankermieter im Untergeschoss werden, so wird es z.Z. angekündigt. Beim ersten Anlauf mit dem Projekt hatte es PRIMARK als möglicher Ankermieter vor Jahren vorgezogen nicht nach Duisburg zu kommen. Da die Königstrasse nach einhelliger Meinung von Fachleuten nicht mehr in der 1a-Lage-Liga mitspielt, bin ich gespannt ob Funke die Sache wuppen kann. Schöne Bildchen jedenfalls machen keinen Umsatz.

https://www.nrz.de/staedte/duisburg/leerstand-in-der-duisburger-city-professionell-bekaempfen-id216287931.html

3 Antworten auf „Investor Funke will „Tor“-Häuser bauen“

  1. Darf ich höflich fragen, was denn aus dem „Galeria Kaufhof“-Gebäude wird? Vielleicht die nächste Bauruine der SPD/CDU Unfähigkeit? Da gibt es bereits einen Lebensmittelladen und Paterre werden Schokoladenprodukte angeboten. Wenn das wegfällt, dann war es das wohl mit „Galeria Kaufhof“.

    Und dass Herr „Wirtschaftswunder“ Haack vielleicht ein augen-medizinisches Problem bei dem Erkennen von Leerständen hat, das hat er schon bei der Eröffnung des veganen Weihnachtsmarktes unter Beweis gestellt. Ca. drei Meter vom seit ca. 10 Jahren leerstehenden C&A-Gebäude zu behaupten „man sieht kaum noch Leerstände“, das hat schon was.

    Nur ist die CDU-Duisburg zur SPD-Vorfeldorganisation verkommen. Da muss man sich halt als SPD-Jubelperser verdingen. Sonst gibt es keine Pöstchen.

    Keine Geheimabsprachen und die Genossen von SPD und CDU bei der Wahl 2020 unter 5%!!! Dann blüht Duisburg endlich auf.

  2. Hoffentlich nicht so dumme Zugeständnisse, wie bei „The Curse“(The Curve), wo es immer teurer wird.

    Oder die Kosten für Abriss und Entsorgung, wo man dann erst später entdeckt, dass ja Asbest enthalten war.